Springerli, Anisgebäck

Erstellt von am 9. November 2012

Springerli 1932

Anisbrötli 1927

Rezept Änisbrötli, undatiert

Springerli (aus Kochbuch von 1920):
Man macht den gleichen Teig wie zu Kräbeli. Der Teig wird bleistiftdick ausgewallt, in Holzformen (mit Mehl bestäubt) gedrückt und rund oder viereckig ausgestochen. Man legt sie auf ein mit Butter bestrichenes und mit Mehl bestäubtes Blech, lässt sie über Nacht trocknen und backt sie in schwacher Hitze wie Kräbeli.

Springerli (aus Kochbuch von 1932):
Ein Teig nach vorstehendem Rezept wird 1 cm dick ausgerollt, in die mit Mehl besiebten hölzernen Springerliformen fest eingedrückt und rings um die Form sauber abgeschnitten. Auf gebuttertem, mit Mehl bestäubtem Blech lässt man die Springerli 12-15 Stunden trocknen und bäckt sie dann bei gelinder Hitze nur gelbweiss.

Springerli (aus Kochbuch von 1901):
5 Eier, 500g Zucker, 500g Mehl, 1 Esslöffel gereinigter Anis, 1/2 feinst gewiegte oder abgeriebene Zitronenschale. – Sämtliche Zutaten werden gewärmt, das Mehl gesiebt, Zucker, Eier und Gewürz werden dickschaumig geschwungen (1/2 – 1 Std). Dann wird 4/5 von dem Mehl hineingeschafft. Man nimmt den Teig alsdann aufs Teigbrett und arbeitet ihn rasch mit dem weiter benötigten Mehle zu einem feinen, glatten Rollteig aus, der, mit Mehl bestäubt, nicht mehr anhängt. Man sticht Teigstücke ab, rollt sie 3-4 mm dick aus, drückt die mit einem Mehlbeutelchen betupften Springerliformen fest darauf, hebt sie ab und schneidet die einzelnen Springerli aus. Sie werden auf ein mit Speck bestrichenes Blech gelegt, mit einem Tuche bedeckt 24 Std. in Stubenwärme gelassen und am andern Tage bei sehr mässiger Hitze so lange gebacken, bis sie sich ablösen. Die gut getrockneten Springerli zeigen sogenannte Füsschen, d.h. sie heben sich stark. Man kann eine Messerspitze Hirschhornsalz in den Teig geben.

Anis-Konfekt (Springerli) (aus Zeitungsausschnitt von 1938):
500g Mehl, 4 Eier, 500g Zucker, 1 Esslöffel ganzer Anis. – Der Zucker wird mit den Eiern und dem Anis 1/2 Stunde lang gerührt, dann mengt man nach und nach das gesiebte Mehl dazu,, je nach der Grösse der Eier braucht es etwas mehr oder weniger als 500g. Der Teig wird auf dem Backbrett nocht gut gearbeitet. Er wird schwach zentimeterdick ausgewallt, ein leicht bemehlter Leckerlimodel darauf gedrückt und die einzelnen Guzli mit einem bemehlten Messer ausgeschnitten. Oder man sticht mit einem Blechförmchen Figuren aus; will man Kräbeli machen, so rollt man fingerdicke Stangen aus dem Teig, teilt sie in 7 cm lange Stücke ein, deren eines Ende schräg geschnitten wird. Auf einer Seite werden sie durch 2-3 kleine Schnitte eingekerbt, dann zur Halbkreisform umgebogen. Man legt die Guzli auf gefettete Bleche und lässt sie in warmem Raum 12 bis 24 Stunden ruhen; wenn sie zu wenig angetrocknet sind, bekommen sie beim Backen keine „Füsschen“. In ganz schwacher Hitze werden sie gebacken.
Die angeführte Zutaten ergeben etwa 1 Kilo Gebäck; Kosten ca. Fr. 1.10







………………………….. en Guetä !

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