Aniskräbeli

Erstellt von am 9. November 2012

Äniskräbeli

ungebacken

gebacken

"Füsschen"




Kräbeli 1908

Rezept Änisbrötli, undatiert

Habe diese Rezepte nach eigenem Geschmack abgeändert wie folgt: 4 Eier, 450g Puderzucker, 1 Prise Salz, 2 Esslöffel Änis, 550g Mehl plus noch ein bisschen, damit der Teig beim Rollen nicht klebt. Gebacken bei 140 Grad, Backofentür leicht geöffnet, ca. 20 Minuten.

Kräbeli (aus Kochbuch von 1920):
250g Mehl, 250g feinen Zucker, 1 ganzes Ei, 1 Eigelb, 1 Löffelchen erlesenen Anis, 1 Löffelchen Apfelmarmelade und 1 Messerspitze Triebsalz macht man auf dem Brett zu einem Teig an und arbeitet ihn glatt. Er wird dann in kleine Stückchen geschnitten, und dieser werden zu Kräbeli geformt. Man legt sie auf ein mit Butter angestrichenes und mit Mehl bestäubtes Blech, lässt sie über Nacht trocknen und backt sie dann in schwacher Hitze. Sie sollen oben weiss sein und unten eine gelbe Farbe haben.

Aniskräbeli, Badener Brötchen (aus Kochbuch von 1932):
1/2 Pfd Zucker, 2 grosse Eier, 2 Esslöffel Anissamen, das Abgeriebene von 1 Zitrone, 1/2 Pfd Mehl, 1 Prise in Wasser gelöste Pottasche. – Man rührt Zucker und Eier schaumig, mischt die übrigen Zutaten hinzu und knetet sie zu Teig. Man rollt den Teig aus, formt ihn zu 6-7 cm langen, fingerdicken Rollen, legt sie halbmondförmig auf ein Blech, macht auf der einen Seite drei schräge Einschnitte und lässt sie 12-15 Stunden zum Abtrocknen in einem warmen Raum liegen. Dann werden sie im mittelheissen Ofen ganz hellgelb, fast weiss gebacken.

Badenerkräbeli (aus Kochbuch von 1901):
500g Zucker, 4 Eier, Schale und Saft einer Zitrone, 2 Löffel erlesener Anis, 500g Mehl (vorerst 1/5 zum Ausarbeiten zurückbehalten). – Zucker, Saft und Schale der Zitrone, Anis, sowie die 4 Eier werden zusammen 1/2 Std. geschwungen. Unter Zugabe des Mehles wird schliesslich auf dem Teigbrett ein so dicker Rollteig bearbeitet, dass nach und nach der Anis wieder trocken sich vom Teig ablöst. Alsdann werden 7 1/2 g schwere Stücke abgeschnitten, rund gerollt, etwas auseinander gezogen, dass die Enden sich zuspitzen. In der Mitte wird die Rolle flach gedrückt. Daselbst werden auf der einen Seite 4 schiefe Einschnitte gemacht, dann legt man sie gebogen so auf ein mit Butter bestrichenes Blech, dass die Einschnitte oben sich öffnen. Sie werden an die Wärme gestellt und erst nach 12-18 Std gebacken.

Badenerkräbeli (Zeitungsausschnitt, in ein uraltes Kochnotizheft eingefügt):
5 Eier, 500g Zucker und eine kleine Prise Salz werden eine halbe Stunde schaumig gerührt. Dann fügt man 2 Esslöffel erlesenen Anis und 500g Mehl hinzu. Der Teig wird in kleine, fingerdicke Stangen gerollt und in etwa 6 Zentimeter lange Stücke eingeteilt. In jedes Stängeli macht man drei kleine Einschnitte und biegt das Stück zu Halbkreisform um. Die Kräbeli werden auf gut eingefettetem Blech an warmer Stelle über Nacht ruhen gelassen. Sie werden in schwacher Hitze gelb gebacken. (Durch das Ruhen sollen sie kleine „Füsschen“ bekommen).

Anisbrötli (undatiert, aber uralt):
400g Zucker, 1 Ei, 1 dl Wasser, 1 Löffel Änis, 1 Kaffeelöffel Backpulver, 500g Mehl. – Zucker, Ei und Wasser werden gut miteinander verrührt, der Änis dazugegeben, das mit dem Backpulver vermischte Mehl löffelweise dazugegeben und der Teig 1 1/2 Stunde ruhen gelassen. Man formt den Teig zu einer fingerdicken, langen Rolle, schneidet diese in 6 cm lange Stücke und macht in jedes Stück quer 3-4 Einschnitte. Dann legt man sie halbmondförmig nicht zu nahe aneinander auf ein eingefettetes Blech und lässt sie über Nacht ruhen. Am folgenden Tag bei schwacher Hitze backen. 15-20 Minuten.







………………………….. en Guetä !

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