Gitzi (in Varianten)

Erstellt von am 8. Juni 2012


Rezept 1 Gitzibraten (aus Kochbuch von 1927):
Rücken und hintere Schenkel, Bratengarnitur, Fett, 1 Löffel Mehl, Salz. – Rücken und Schenkel werden mit dem Salz eingerieben und im Fett hellbraun gebraten. Dann bestreut man mit dem Mehl, gibt die geschnittene Garnitur dazu und löscht nach einer Weile ab mit dem Wasser. Der Braten wird 1 – 1 1/2 Stunden geschmort und dann angerichtet.

Rezept 2 Gitzibraten (aus Kochbuch von 1913):
1 kg vom Rücken oder die Schenkel des Gitzis, 50 g Fett, Salz, Pfeffer, 3 dl Fleischbrühe. -Das Fleisch nicht waschen, nur abtrocknen, mit Salz einreiben, in die Bratpfanne legen und mit dem sehr heissen Fett begiessen. In dem heissen Bratofen unter öfterem Begiessen braten, wobei nach und nach löffelweise die Fleischbrühe zugegossen und der Bratenfond mit der nassen Bürste losgepinselt wird. Man kann die Sauce mit etwas Kartoffelmehl sämig machen.

Rezept 3 Gitziragout (aus Kochbuch von 1927):
Die Brust, Herz, Hals und die vorderen Beine, 1 Handvoll kleine Zwiebeln, Pfeffer und Salz, Mehl, 1 Löffel Tomatenpurrée, ein Glas Weisswein, Wasser, Fett, Grünes. – Brust, Hals und die vorderen Beine werden in grosse Stücke geschnitten. (Der Kopf kann gespalten und mitgekocht werden, es gibt noch mehr Kraft in die Sauce). Das Fett wird heiss gemacht und das Fleisch darin gebraten. Man röstet etwas Mehl mit, gibt die Zwiebeln hinzu und löscht ab mit Wein und Wasser. Das Ragout wird gesalzen, die Tomaten hinein gegeben und zugedeckt 1 1/2 Stunden gekocht. Dann richtet man das Fleisch auf eine Platte an, schüttet die Sauce darüber und bestreut mit dem gehackten Grünen.

Rezept 4 Gitziragout (aus Kochbuch von 1932):
Herz, Leber, Lunge und Milch, etwas Fett, gehackte Zwiebeln, 1 Messerspitze Mehl, Fleischbrühe, Zitronensaft, Pfeffer, Salz und gehacktes Grünes. – Die verschiedenen Fleischstücke, alles sehr sorgfältig gereinigt und vorgerichtet, werden in ungefähr 2 cm dicke Würfel geschnitten, auf starkem Feuer rasch und gut überbraten (nicht zu viel auf einmal) und in eine heisse Schüssel gelegt. In dem zurückgebliebenen Fett werden die gehackten Zwiebeln mit dem Mehl gedünstet und mit der Fleischbrühe aufgekocht. Diese Sauce wird mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer gewürzt und über das Fleisch gegossen.

Rezept 5 Gitziragout (aus Kochbuch von 1913):
1 kg Hals, Brust, Leber oder Nieren, 50 g Fett, eine Zwiebel, eine Karotte, eine weisse Rübe, ein Kochlöffel Mehl, 3 dl Fleischbrühe, zwei Löffel saurer Rahm, Zitronensaft, Salz. – Das Fleisch in Vorlegestücke zerschneiden, mit den zerschnittenen Zwiebeln und dem Gemüse in dem heissen Fett anbraten, das Mehl darüber streuen und zugedeckt dünsten. Nach 20 Minuten die Fleischbrühe und den Rahm dazugeben und unter Umwenden noch vollends gar dämpfen. Die Zutaten müssen das etwas fade Fleisch kräftiger machen.

Rezept 6 Gitzileber (aus Kochbuch von 1927):
1 Leber, Salz, Pfeffer, Butter, 1 Löffel Wein, 1 Zwiebel, Fett, Wasser, Mehl. – Die Leber wird geschnitten, mit der gehackten Zwiebel in der Butter gebraten, mit Pfeffer, Salz und dem Mehl bestreut und mit Wein und Wasser abgelöscht. Sie wird kurz aufgekocht, angerichtet und mit dem Grünen bestreut.

Rezept 7 Zicklein gebraten (aus Kochbuch von 1927):
1-2 kg Zickleinfleisch, nur Rücken und Schenkel, etwas Speck, Bratengarnitur, Gewürz, 1/2 Glas Weisswein. – Schenkel und Rücken werden in einem Stück gelassen und gehäutet, mit etwas Salz und Pfeffer eingerieben, mit Fett oder Butter bestrichen, mit Speckscheiben belegt oder gespickt und in recht heissem Ofen unter öfterem Begiessen in 1 Stunde braun und gar gebraten. Der Fond wird mit etwas Wasser und Wein aufgekocht, das Fett abgenommen und die Sauce über den Braten passiert.


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