Birnenhonig

Erstellt von am 18. Mai 2012


Rezept 1 (aus Kochbuch von 1958):
Die gewaschenen Birnen werden von Fliege und Stiel befreit, in Schnitze geteilt und mit soviel Wasser, dass es darüber zusammenfliesst, während zirka 1 Stunde gekocht. Der Saft wird duch ein Tuch ablaufen gelassen, auf 5 Liter 500g Zucker beigegeben und während mehreren Stunden langsam gekocht bis er honigähnlich ist.

Rezept 2 (aus Kochbuch von 1920):
Weiche (teigige) Birnen beliebiger Sorte werden gewaschen, mit so viel Wasser auf das Feuer gesetzt, dass die Birnen damit bedeckt sind und weich gekocht. Man schüttet sie auf ein Sieb und lässt den Saft in eine Schüssel (nicht blecherne) ablaufen. Auf 1 L Saft gibt man 300-400g Zucker, setzt beides miteinander auf das Feuer und kocht das so lange, bis der Saft wie Sirup ist. Wenn er etwas abgekühlt ist, füllt man den Honig noch warm in einen Topf.

Tipp: Birnenhonig kann man auch aus den Schalen von Birnen machen. Man siedet sie etwas länger in Wasser aus und kocht dann den Saft wie oben ein.

und noch ein Tipp: Birnenhonig kann man auch bereiten, indem man ganz süssen Birnensaft, frisch von der Presse, einkochen lässt, bis er honigartig ist.

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………………………….. en guetä Z’morge !

2 Responses to Birnenhonig

  1. Rütsche Annelies

    In keinem Rezept steht, wieviel Birnen (Gewicht) man kochen soll.

    • Doaz Mol

      Das Verhältnis Birnen – Wasser wird in beiden Rezepten bildlich beschrieben, zwar ohne Mengenangaben, aber dennoch plausibel. Der entstandene Saft wird dann abgemessen und die entsprechende Menge Zucker beigegeben. Ich verstehe die Frage nicht. Ausser Sie möchten wissen, wie viele Birnen schlussendlich wie viele Liter Saft ergeben, dies ist wohl auch von den Birnensorten abhängig, da kann ich auch nicht weiterhelfen. Einfach ausprobieren.

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