Ghackets (Fleischhachée, Gehacktes)

Erstellt von am 27. April 2012



und hier ein Original, niedergeschrieben von einer Sennwalderin, anlässlich des Kochkurses in der Fortbildungschule 1944:

Rezept Hackfleischplätzchen 1944


Rezept 2: Gehackte Fleischresten, 1 Zwiebel, ganz wenig Mehl, Fett, Pfeffer und Muskat, Wasser und eine Messerspitze Tomatenpurrée. – Die gehackten Fleischresten werden im Fett und der geschwitzten Zwiebel gebraten, etwas Mehl damit geröstet, gepfeffert und mit Muskat bestreut und dann abgelöscht. Man verrührt das Tomatenpurrée in der Pfanne, kocht ein Weilchen und richtet an.

Rezept 3 (aus Kochbuch von 1908): 30g Fett, 40g Brotkrume, 1/2 Zwiebel, 1/2 kg Fleischresten, 1/6 L Knochenbrühe oder Wasser, Salz, nach Belieben Zitronensaft. – Die Fleischreste und die Brotkrume werden gehackt. Die Zwiebel wird fein geschnittten. In dem heissen Fett wird die Brotkrume gut geröstet, hernach mit den Zwiebeln und dann mit dem Fleisch vermischt, mit Knochenbrühe oder Wasser abgelöscht, gewürzt und etwa 5 Minuten kochen gelassen. Wenn nötig wird vor dem Anrichten noch etwas Knochenbrühe oder Wasser beigegeben.

Rezept 4 (aus Kochbuch von 1927):
1 Pfund Rindfleisch, 1 Zwiebel, Fett, Mehl, 1 Teelöffel Tomaten, Wasser, Salz, Pfeffer, 1 Stück Lorbeerblatt. – Man lässt das Fleisch durch die Maschine und bratet es mit der gehackten Zwiebel im Fett, salzt und pfeffert, streut ein gestrichenes Teelöffeli voll Mehl darüber, löscht nach einer Weile ab und gibt Tomatensauce und das Lorbeerblatt dazu. Das Fleisch wird 20 Minuten geschmort, das Lorbeerblatt heraus genommen und angerichtet.

Rezept 5 (aus Kochbuch von 1927):
Gehackte Fleischresten, 1 Zwiebel, ganz wenig Mehl, Fett, Pfeffer und Muskat, Wasser und eine Messerspitze Tomatenpurrée. – Die gehackten Fleischreste werden im Fett mit der geschwitzten Zwiebel gebraten, etwas Mehl damit geröstet, gepfeffert und mit Muskat bestreut und dann abgelöscht. Man verrührt das Tomatenpurrée in der Pfanne, kocht ein Weilchen und richtet an.

Rezept 6 (aus Kochbuch von 1951):
1 Löffel Fett, 1 Zwiebel, zirka 250g Fleischresten, 1 Löffel Mehl, Brühe oder Wasser, Salz. – Die feingehackte Zwiebel im Fett dämpfen, die gehackten Fleischreste und das Mehl mitdämpfen; Brühe beifügen, salzen und aufkochen. Kochzeit: 5-10 Minuten.

Verwendung: Als Gericht oder als Füllung von Kohl, Rübkohl, Tomaten, Kartoffeln, Omeletten, Kräpfli, Kuchen usw.

Rezept 7 (aus Kochbuch von 1932):
Suppenfleisch oder Bratenreste jeder Art werden mit grossem Messer durch die Maschine gedreht. Butter wird mit feingewiegter Zwiebel gebräunt, 1 Löffel Paniermehl mitgeröstet, diese Schwitze mit Bouillon oder Bratensauce abgelöscht, das gewiegte Fleisch daruntergemischt und mit Zitrone oder Essig abgeschmeckt. Alles gut durchziehen lassen.


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