Hafer-, Gersten- oder Reisschleimsuppe

Erstellt von am 11. April 2012

 

Zutaten:
1 1/2 Liter Wasser
Kalbsknochen
5 Löffel Reis-, Haferkerne, -grütze oder 6 Löffel -flocken kalt aufsetzen, langsam zum Sieden bringen und weichkochen. Kochzeit 1-2 Stunden. Durchsieben. Die benötigte Menge nochmals aufkochen.
1 Kaffeelöffel Salz salzen


Rezept 2: 5 Esslöffel Haferkerne 12 Stunden in 2 L Wasser einweichen, damit sie gut aufquellen, kalt aufsetzen, langsam zum Kochen bringen und auf kleinem Feuer in 2 Stunden weich kochen, erst dann salzen und passieren, mit einem Stück frischer Butter anrichten.

Varianten:

  • bei Hafergrütze 4 Esslöffel 12 Stunden einweichen und in 45 Minuten bis 1 Stunde weich kochen
  • bei Haferflocken 7 Esslöffel über Nacht einweichen, in 1/2 Stunde weich kochen.

Anrichten: nach Belieben über verklopftem Eigelb, Butter, Milch und Grünem anrichten. Auch geriebener Käse oder geröstete Brotwürfeli dazu servieren.

Rezept 3 Haferschleimsuppe (aus Kochbuch von 1932):
1. Art: 1/2 Pfd Haferkerne, Butter, Suppengarnitur, Rahm, Brotwürfeli, Salz. – Die Kerne werden gewaschen, in 2-3 Liter kaltem Wasser aufgesetzt und auf gekocht und mit dem Suppengrün langsam 2 Stunden gekocht. Dann wird alles durchpassiert, die nötige Brühe beigegeben, gewürzt, mit Butter und etwas Rahm aufgekocht und über in Butter gerösteten Brotwürfeli angerichtet.
2. Art: 150g Hafergrütze, Butter, Rahm oder rohe Milch, Salz. – Man dünstet die Hafergrütze mit etwas Fett, löscht mit Wasser ab und kocht die Suppe etwa 1 Stunde, passiert sie nach Belieben durch ein Sieb, salzt und richtet sie über Rahm oder Milch an.

Tipp: Jede Schleimsuppe wird kräftiger durch Mitkochen von einem Kalbsfuss oder Kalbsknochen, einer gespickten Zwiebel und einem Knoblauchzinggli. Eventuell kann vor dem Anrichten ein Bouillonwürfel aufgelöst und beigefügt werden. Schleimsuppen gewinnen an Sämigkeit und Wohlgeschmack, wenn man sie über eine Liaison (ein mit Rahm oder Milch verklopftes Eigelb) einrührt.

Bei Magen- oder Darmstörungen ist jedoch die Schleimsuppe ohne jegliche Zutat am heilsamsten. Bei fiebrigen Krankheiten gibt man pro Essteller einen Kaffeelöffel voll Zitronensaft, Rüeblisaft, Spinatsaft oder andere Gemüse- und Fruchtsäfte darunter.

Klösschen aus dem Rückstand von Schleimsuppe: Den Rückstand der Schleimsuppe gut abtropfen lassen und kalt stellen. Mit 1 Ei, gehackter Zwiebel, Peterli und wenig Muskat vermischen, je nach der Dicke der Masse etwas geriebenes Brot oder Paniermehl darunter mischen. Klösschen stechen und diese als Suppeneinlagen für andere Suppen verwenden.

Rezept 4 Reisschleimsuppe (aus Kochbuch von 1913): 100-150 g Reiskerne, 2 Liter Wasser, ein Kalbsfuss oder Knochen, 1 Tasse Milch, 30 g Butter, Salz. – Man wasche die Kerne durch mehrere Wasser rein, bringe sie mit dem Wasser aufs Feuer; je nach Belieben kann man Suppenkräuter oder Wirz beifügen. Man rühre von Zeit zu Zeit um, da sie leicht anbrennen. Über die Butter durchseien. Ohne Beigabe der Gemüse eine leicht verdauliche Krankenspeise.
Schön weiss kann man sie bekommen, wenn während des Kochens nach und nach eine Tasse Milch zugegossen wird. Sollte sie zu wenig schleimig sein, kann mit einem halben Teelöffel Maizena, das mit Wasser aufgelöst wurde und noch 10 Minuten mitgekocht wird, nachgeholfen werden.

Rezept 5 Hafer- oder Gerstenschleimsuppe (aus Kochbuch von 1913): 100-150 g Haferkerne oder Gerstenkerne, 2 Liter Wasser, ein Kalbsfuss oder Knochen, 1 Tasse Milch, 30 g Butter, Salz. – Man wasche die Kerne durch mehrere Wasser rein, weiche sie einige Stunden in lauwarmem Wasser und bringe sie mit demselben aufs Feuer; je nach Belieben kann man Suppenkräuter oder Wirz beifügen. Man rühre von Zeit zu Zeit um, da sie leicht anbrennen. Über die Butter durchseien. Ohne Beigabe der Gemüse eine leicht verdauliche Krankenspeise.
Schön weiss kann man sie bekommen, wenn während des Kochens nach und nach eine Tasse Milch zugegossen wird. Sollte sie zu wenig schleimig sein, kann mit einem halben Teelöffel Maizena, das mit Wasser aufgelöst wurde und noch 10 Minuten mitgekocht wird, nachgeholfen werden.

 

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