Tannenduft-Inhalation

Erstellt von am 26. Mai 2013

Allgemeines:
Die Berg- oder Legföhre ist besonders kräftig und enthält viel aromatisches Harz. Lungenkranken ist dieser Duft sehr zu empfehlen, wie auch die Einatmung der Dämpfe der gebrühten Nadeln. (aus Haushaltbuch von 1901)

Anleitung 1 (Haushaltbuch 1901):
Herrlichen Tannenwaldduft kann man im Schlafzimmer erzielen, indem man ein rechtes Bündel Lärchen- oder Föhrenkries in ganz kleine Stückchen (1 cm lang) zerschneidet, in gedeckten Körben aufstellt, dies jeweils vor dem Schlafengehen gut durchwühlt und die Körbe über Nacht abgedeckt lässt.

Anleitung 2 (Haushaltbuch 1901):
Einfacher geht’s wie folgt: ein Schüsselchen mit heissem Wasser füllen und einen Löffel Fichtenextrakt hineingeben oder die Nadeln überbrühen und ein Kopfdampf machen.

Anleitung 3 (aus Kalender 1937):
Man giesst in ein Gefäss einen Liter kochendes Wasser, träufelt einen Teelöffel voll Terpentinöl hinein, und der angenehmste Tannenduft wird das Zimmer füllen. Wird dieses Verfahren jeden Tag zwei- bis dreimal wiederholt, so sollen dadurch Ansteckungsstoffe unschädlich gemacht werden. Bei Brustkranken wirkt dieses Mittel sehr gut.

Anwendungen:
Das Einatmen der ätherischen Oele von Tannen- und Fichtennadeln wirkt lindernd bei Asthma- und Lungenkrankheiten.

siehe auch Absud aus Tannen- oder Fichten- oder Kiefernadeln oder Sprossen




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