Eibischtee aus Wurzeln

Erstellt von am 22. April 2013

Allgemeines:
Sowohl Wurzel als auch Blüten werden zur Teebereitung verwendet. Sammelzeit der Wurzeln im Herbst. Man schabt sie sauber, schneidet sie in Stücke und dörrt sie bei 35 Grad Wärme. Der Tee wird getrunken bei Brustkrankheiten und Blasenleiden. Als Gurgelwasser leistet er gute Dienste bei Geschwüren und Entzündungen im Munde, bei Mandel- und Halsentzündungen. Er wird zu diesem Zwecke vorteilhaft mit etwas Honig vermischt. (aus Haushaltbuch von 1901)

Rezept:
1-2 Teelöffel zerkleinerte Eibischwurzeln mit 1 Tasse (2 ½ dl) kaltem Wasser übergiessen, abgedeckt mind 2 Stunden, besser über Nacht, ziehen lassen, gelegentlich umrühren, abseihen. „Nicht kochen, sonst gehen die Schleimstoffe kaputt“.

Anwendung:
Bei Husten oder Schnupfen 3-4 Tassen täglich von dem dickflüssigen Getränk einnehmen, auf Trinktemperatur erwärmen.
Bei Entzündungen des Zahnfleisches oder der Mundschleimhaut, alle 2 Stunden damit den Mund spülen. Ev. mit Kamillen- oder Salbeitee mischen.
Bei Blasenleiden täglich 2 Tassen trinken.



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